WELTERBE NATURPARK NEUSIEDLER SEE - LEITHAGEBIRGE

Die Kulturlandschaft zwischen Neusiedler See und Leithagebirge bringt nicht nur preisgekrönte Wein- und
Kirschspezialitäten hervor, sie bietet vor allem auch zahlreichen Insektenarten einen abwechslungsreichen Lebensraum.

Wer in den Naturpark Neusiedler See - Leithagebirge kommt, durchwandert in nur kurzer Zeit verschiedenste Lebensräume ganz dicht beieinander.
An den Hängen des Leithagebirges schmiegen sich Wein- und Obstgärten sowie brachliegende Wiesenflächen, die sich als ökologisch wertvolle Trockenrasen entpuppen.
Dort wo die Landschaft flacher wird, verlaufen sich fruchtbare Felder im Seevorgelände oder in wechselfeuchten Salzwiesen, ehe das Schilf den See ankündigt.

Insekten finden sich in allen Teilen des Naturparks - im Wald ebenso wie im Schilf, auf Trockenrasen wie in den Steinbrüchen oder Kirschsortengärten.
Sie offenbaren sich häufig erst auf den zweiten Blick, da viele so winzin sind, dass es ein scharfes Auge bedarf.
Jedes von ihnen erfüllt in der Natur eine Funktion - "nutzlose" gibt es nicht, selbst wenn sie noch so klein oder dem Menschen lästig sind, nehmen sie in der Nahrungskette ihr Plätzchen ein.

Das Welterbegebiet zwischen Neusiedler See und Leithagebirge ist seit vielen Jahren als „Kirschblütenregion“ bekannt, denn sie erstrahlt jedes Jahr im April in der weißen Blütenpracht tausender Kirschbäume. Dieses Gebiet ist eine bunt strukturierte alte Kulturlandschaft und umfasst die Gemeinden Donnerskirchen, Purbach, Breitenbrunn, Winden und Jois. Beeinflusst durch den Neusiedler See, der als riesiger Wärmespeicher wirkt, lässt sich der Kirschanbau einige Jahrhunderte bis hin zu Karl dem Großen zurückverfolgen und war die erste Einnahmequelle der Bauern.

Mehr Informationen zu unserer einzigartigen Naturparkregion erfahren sieh unter www.neusiedlersee-leithagebirge.at

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